UNSER LIEBESBRIEF AN

DEN GOLDEN PUDEL CLUB

Sagenumwobener Szenetreff am Altonaer Fischmarkt, Fixpunkt der Hamburger Subkultur, Begegnungsstätte geistiger Freiheit: Um den Golden Pudel Club ranken sich so viele Märchen und Mythen, dass dieser Ort getrost als Legende bezeichnet werden darf. Anfang 2016 wäre er beinahe komplett abgebrannt, pünktlich zu seinem 30. Geburtstag im Jahr 2018 soll er wieder die Türen öffnen. Auch für uns bei Waterkant Touren hat der Pudel eine magische Anziehungskraft, weswegen wir euch heute seine Geschichte näherbringen möchten.


ZENTRUM DER SUBKULTUR UND GEISTIGEN FREIHEIT

Die Anfänge des Golden Pudel Clubs reichen zurück bis ins Jahr 1988. In Hamburg ging damals im wahrsten Sinne des Wortes der Punk ab. Besetzte Häuser, Straßenschlachten mit der Polizei, ein links-alternatives Aufbegehren und Umdenken in vielen Teilen der Bevölkerung. In dieser Zeit gründete Rocko Schamoni, seines Zeichens Künstler, Musiker und Autor, den Pudel Club, der schnell zur Anlaufstelle für Andersdenkende wurde. Mitte der 90er zog das feiernde Künstlerkollektiv in seine jetzigen Räume: Ein kleines, unscheinbares Gebäude unterhalb des Antoniparks, das bereits 1872 als einstiges Schmugglergefängnis gebaut wurde. Hätte es einen besseren Ort für einen Club wie den Pudel geben können? Wohl kaum.


DER BEGOSSENE PUDEL OHNE EINE ECHTE ZUKUNFT...

Rund 20 Jahre lang bot der Pudel fortan eine Basis für einmalige Konzerte, Kunstprojekte, soziales Engagement und nicht zuletzt ausgelassenes Feiern. Wenn auf dem Hamburger Berg langsam die Lichter ausgingen, wurden die Pudelianer erst richtig warm. Die "Elbphilharmonie der Herzen" war vielen eine Heimat, eben weil der Club so anders ist. Bis zum großen Krach: Die Betreiber gerieten in Streit, überwarfen sich und plötzlich stand der Golden Pudel Anfang 2016 vor der Zwangsversteigerung. Kurz vor dem anberaumten Termin brannte dieses sagenumwobene Gebäude in der Nacht zum 14. Februar plötzlich lichterloh. Am Morgen danach stand der "begossene Pudel" ohne Zukunft da...


... STEIGT 2018 WIE PHÖNIX AUS DER NASSEN ASCHE

...doch im Leben, insbesondere in Hamburg-St. Pauli, kommt es oftmals anders als man denkt. Die Zwangsversteigerung konnte abgewendet und gleichzeitig eine gemeinnützige Stiftung gegründet werden. Diese kümmert sich seit einigen Monaten um den Wiederaufbau des Pudels, der pünktlich zu seinem Geburtstag im kommenden Jahr wiedereröffnet werden soll. Noch sind nicht alle finanziellen Details geklärt, so rufen die Betreiber auf ihrer Homepage zu Spenden für die komplette Renovierung auf. Auch wir haben bereits ein paar Groschen da gelassen, schließlich muss ein Ort wie der Golden Pudel weiterexistieren. Hamburg darf gespannt sein, mit welchem Konzept und in welcher Form sich der Club schließlich neu erfinden wird. Wir sind es allemal.


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