Das Warten für Waterkant Touren hat ein Ende

Die Vorbereitungen laufen

Wir können es kaum glauben und sind noch völlig aus dem Häuschen: Wir dürfen endlich wieder mit Jeff-Dieter, Jolante, Jette und Kai-Uwe Hamburgs Straßen mit euch unsicher machen und euch die alternativen Ecken unserer Lieblingsstadt zeigen. Die langersehnte erste Tour konnte am Freitag den 11.06. stattfinden und war für uns etwas ganz Besonderes. Bevor es nun aber wieder an den Start gehen konnte, mussten wir natürlich schauen wie unsere Bullis die lange Wartezeit überstanden haben. Dafür durfte jeder von ihnen bei der Werkstatt vorfahren und wurde aufs Genaueste durchgecheckt. Danach ging das große Bulli Waschen los. Zunächst ging es für alle im Gänsemarsch, einer nach dem anderen, durch die Waschstraße, bevor jeder im Innenraum geputzt werden konnte. Und zu guter Letzt wurden die Bullis sogar vom Chef persönlich auf Hochglanz poliert. Nun hieß es nur noch: Volltanken, Getränke kalt stellen und zack, waren alle tiptop auf den Tourenstart vorbereitet.

 

 

Jette rollt mit Garret wieder durch Hamburg

Unsere Zitronenjette hatte die Ehre die Erste zu sein, die ihre Türen wieder für euch öffnen durfte. Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Sie ist und bleibt unser Shooting Star. Bei dem fantastischem Wetter konnte nunmal nur unser Goldmädchen Jette der Sonne so gut entgegen strahlen. Mit 70 PS unter der Haube hat sie sich sehr gefreut, endlich wieder mit den Fahrgästen, den Praktikanten und natürlich Guide Garret zur Kompass Tour aufzubrechen. Der Ur-Hamburger Garret fühlte sich natürlich auch geehrt, die erste Tour mit Jette fahren zu dürfen. Aber besonders vorbereiten brauchte er sich nicht, schließlich ist er schon seit drei Jahren bei den Waterkant Touren und kann die Route inklusive aller Fakten sogar im Schlaf aufsagen.

 

Folge dem Kompass

Selbstverständlich durfte die erste Fahrt keine andere sein, als unsere berühmt berüchtigte Kompass Tour, bei welcher wir alle Himmelsrichtungen in Hamburg ansteuern. Am Startpunkt in der U-Bahnstation Hafencity haben uns die Gäste mit dem Waterkant Schild bereits von Weitem erkannt. Nach einer kurzen Begrüßung konnte die erste Tour endlich beginnen. Hier war sofort allen klar, dass Guide Garret nicht eingerostet ist, denn als hätte er die letzten Monate nichts anderes gemacht, berichtet er über das Lichtkonzept und die Architektur dieser besonderen U-Bahnstation. Dann kam der Augenblick auf den besonders unsere Gäste gewartet haben, denn sie konnten nun unseren T3 Bulli kennenlernen. Wie erwartet, haben sie sich auch direkt in unsere Jette verliebt. Nun aber Maske aufgesetzt, alles einsteigen, Fenster runter gekurbelt und ab ging die Fahrt!

Langsam knatterte der Motor von Jette los und der Fahrtwind ließ die Haare durch die offenen Fenster wehen. Beim ersten Stopp in der Speicherstadt wurden an diesem heißen Sommertag alle mit erfrischend kaltem Ratsherrn Bier, Elster Schorle und Wasser versorgt. Auf der Wandrahmy-Fleetbrücke erstreckt sich ein wunderschönes Fotomotiv, dass einen den besonderen Flair der Speicherstadt aufzeigt. Zusätzlich konnte Garret auch an diesem Punkt uns mit seinem Wissen über diesen Ort begeistern.

 

Nach diesem kurzen Halt konnten wir direkt am nächsten Stopp einen unglaublich schönen Überblick über Hamburg genießen, den wohl nur sehr wenige kennen. Wo dieser Ort genau ist, wird natürlich nicht verraten, dass erfahrt ihr bei uns auf Tour. Wir sagen nur soviel, hier hat man einen perfekten 360° Blick über Hamburg. Auf das nächste Highlight mussten wir nicht lange warten. Wir konnten einmal unter der Elbe durch spazieren. Garret hat uns vor dem Eingang des Elbtunnels rausgelassen und ist mit Jette drum herum gefahren. Leider dürfen wir mittlerweile nicht mehr mit dem Bulli durchfahren. Der kleine Spaziergang durch den Tunnel war sehr spannend und ein Erlebnis für sich. Achtung kleiner Spoiler von uns: der Elbtunnel ist genau 426,5 Meter lang. Falls euer Guide euch auch diese Hausaufgabe für den Elbtunnel mitgibt, wisst ihr Bescheid. 😉 Von Jette und Guide auf der anderen Seite wieder eingesammelt, konnten wir den wohl berühmtesten Stadtteil Hamburgs kennenlernen. Es geht natürlich um St. Pauli. In erster Linie bekannt für die Reeperbahn und allem was dazu gehört, wie dem Rotlichtviertel und selbstverständlich dem Lied “Auf der Reeperbahn nachts um halb eins”. Doch wir konnten auch eine andere Seite von St. Pauli kennenlernen: Mit dem Park Fiction, der Riverkasematte und, nicht zu vergessen, den kleinen, gemütlichen Bars und Kneipen.

 

Nach der Tour ist vor der Tour

Nach 3,5 Stunden, die sich eher wie eine Halbe angefühlt haben, sind wir schließlich am Ende der Tour in der Sternschanze angelangt. Wie es sich zur Feier des Tages gehört, wurde auf die erste Tour gemeinsam mit Prosecco angestoßen. Nur unser lieber Guide musste dabei zum Wasser greifen. Somit konnten wir den Tourenstart ordnungsgemäß ausklingen lassen.

Doch wie sagt man so schön: Nach der Waterkant Tour ist vor der Waterkant Tour. Mit unseren anderen Touren lässt sich Hamburg nämlich mindestens genauso gut entdecken.