Waterkant Touren auf dem Müssen alle Mit-Festival in Stade

    Grandiose Musik, entspannte Menschen, fantastische Atmosphäre: Am vergangenen Samstag waren wir zu Gast auf dem Müssen alle mit-Festival in Stade. Wie diese außergewöhnliche Tour zu Stande gekommen ist, lest ihr in unserem Ausflugsbericht. Darin wird auch die Frage geklärt, ob unsere treue Jolante als Übernachtungsfahrzeug taugt. Die Antwort: Kann man machen, muss man aber nicht.


    Wir können nicht nur Stadttouren, wir können auch anders! Was wie eine Drohung klingt, ist ganz lieb gemeint und hat uns am vergangenen Wochenende einen wunderschönen Tag vor den Toren Hamburgs beschert. Gemeinsam mit unseren Freunden von LemonAid und Mit Vergnügen Hamburg hatten wir ein Gewinnspiel ins Leben gerufen, das vier glücklichen Gewinnern den Besuch des Müssen alle mit-Festivals in Stade ermöglichte. Rund-um-Sorglos-Paket sowie direkter Shuttle zum Festivalgelände inklusive.

    Los ging’s am Samstagmorgen am gewohnten Startpunkt unserer Touren, der U4 Haltestelle Hafencity Universität. Mit jeder Menge Vorfreude auf das jährliche Musikfestival, das 2015 erst zum dritten Mal veranstaltet wurde, startete die kleine Gruppe unter kompetenter Straßenkapitänsführung von Waterkant-Guide Steffen in Richtung Wilhelmsburg. Erstes Etappenziel: Der dortige Energiebunker, genauer gesagt das Café vju, das in einer Höhe von 30 Metern einen fantastischen Blick über Hamburg bietet. Hier war das Motto „Staunen und Schlemmen“, denn ein ordentliches Frühstück vor dem anstehenden Festivaltag war ebenfalls Teil des Gewinns.

    So gestärkt ging es anschließend auf verschlungenen Wegen an der Elbe entlang Richtung Stade. Die Strecke führte die kleine Reisegruppe durchs Alte Land und jedem, der Hamburgs Süden bzw. diese Teile Niedersachsens nicht kennt, sei ans Herz gelegt: unbedingt mal hin, landschaftlich absolute Champions League! Nicht weniger königsklassenreif war schließlich nach einer guten Stunde Fahrt das Müssen alle mit-Festival im Bürgerpark Stade – ein gemütliches Ambiente, entspannte Leute und hochkarätige Bands machten aus dem Festival mehr als einen absoluten Geheimtipp für Hamburger Festivalfreunde. Das Line-up bildeten so prominente Namen wie Egotronic, die Antilopen Gang, Käpt’n Peng & die Tentakel von Delphi und Nada Surf.

    Als Anlaufstelle und gleichzeitiger Treffpunkt auf dem Gelände war der Stand von LemonAid ideal, schließlich kennen erprobte Festivalgänger die Goldene Regel: „Immer an die Elektrolyte denken – Dehydrierung ist der größte Feind des Trinkers!“ Sich an diese weisen Worte erinnernd, schmiss sich auch Waterkant-Dude Steffen nach kurzer Überlegung ins Festivalgetümmel und genehmigte sich einige Kaltgetränke. Das obligatorische Zelt für die Übernachtung hatte der junge Mann praktischerweise zu Hause gelassen, weswegen die Rückbank unseres Bullis Jolante im Anschluss an das Festival kurzerhand zum Sofa umfunktioniert wurde. Eine mitunter suboptimale Entscheidung…

    Mit dickem Kopf und schmerzendem Nacken ging es am Sonntagmorgen zurück nach Hamburg. Im Gepäck die Erinnerung an einen wunderschönen Festivaltag sowie die Erkenntnis: „Stade, altes Haus, wir sehen uns bestimmt wieder. Spätestens im kommenden Jahr.“


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