Tore, Schnaps und coole Typen

    Am vergangenen Samstag durften wir Teil einer Tour sein, die uns nach Feierabend ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Mehr noch. Eine kleine Freudenträne wegwischend murmelten wir uns heimlich, still und leise zu: „Verdammte Axt. Für solche Tage lieben wir unseren Job.“ Was war in den acht Stunden zuvor passiert, dass hartgesottene Hamburger Windhunde wie wir zu Melancholikern erster Kajüte mutieren?


    Am vergangenen Samstag durften wir Teil einer Tour sein, die uns nach Feierabend ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Mehr noch. Eine kleine Freudenträne wegwischend murmelten wir uns heimlich, still und leise zu: „Verdammte Axt. Für solche Tage lieben wir unseren Job.“ Was war in den acht Stunden zuvor passiert, dass hartgesottene Hamburger Windhunde wie wir zu Melancholikern erster Kajüte mutieren? Lasst uns erklären.

    Wir hatten Lars und seine zwölf besten Freunde an Bord, die aus allen Teilen Deutschlands nach Hamburg gekommen waren, um Lars‘ Junggesellenabschied zu feiern. Die Jungs hatten keine Lust auf die angestaubte Hasenkostüm-Reeperbahn-Bauchladen-Nummer und so landeten sie bei uns. Wir sind an dieser Stelle versucht zu schreiben, ein Glück für beide Seiten. Trauzeuge Tobi versorgte uns im Vorfeld mit einigen Eckdaten („coole Truppe“, „mögen alle Bier und Schnaps“, „eine Runde Fußball soll dabei sein“) und überließ uns die Planung. Zu füllen galt es ein Zeitfenster von acht Stunden, in denen wir dem Bräutigam in spe und seinen Best Men einen unvergesslichen Nachmittag in Hamburg bereiten wollten.

    Auf diese Weise entstand eine Tour, vor der wir uns rückblickend tief verneigen und unsere Lew-Jaschin-Gedächtnis-Mützen lupfen. Das war einfach ‘ne Runde Sache. Mit ausreichend Kaltgetränken inklusive hausgemachtem Waterkant-Mexikaner an Bord gingen wir auf eine Reise durch die Hansestadt, die sich an diesem Nachmittag in unfreundlichem Regenwetter-Gewand präsentierte. Ein typischer Hamburger Julitag eben. Nichtsdestotrotz war der Junggesellenabschied mit Lars und seinen Jungs eine fantastische Erfahrung – beim gewünschten Fußballkick schnürten wir sogar selbst noch einmal unsere Buffer. Abschließende Erkenntnis: Auch wenn wir langsam das Altherrenalter erreichen, es läuft immer noch ganz passabel.

    Um in Gänze zu verstehen, was diesen Nachmittag für uns so besonders gemacht hat, müsst ihr die Philosophie von Waterkant Touren kennen. Idealerweise sollen sich unsere Touren für unsere Gäste anfühlen wie ein Trip von Freunden für Freunde. Ein Ansatz, der in diesem Fall komplett aufgegangen ist. Mittags war man sich noch fremd, abends nimmt man sich in den Arm und bedauert aufrichtig, dass die gemeinsame Zeit schon vorbei ist. In diesem Sinne gehen unsere abschließenden Worte an euch alle: Für mehr ehrliche Sympathiebekundungen in Stadttourbussen!


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    Kommentare: 4
    • #1

      Evan Hafer (Mittwoch, 01 Februar 2017 21:30)


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    • #3

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    • #4

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