Day of Discovery mit dem Renaissance Hotel Hamburg

    Große Ehre für kleine Straßenkapitäne: Vor kurzem durften wir Teil des Day of Discovery, veranstaltet vom Renaissance Hamburg Hotel, sein. Einmal pro Jahr finden in allen Renaissance-Hotels auf der ganzen Welt besondere Aktionen zum Entdecken, Staunen und Nachdenken statt. Warum die Waterkant-Crew im Juni Teil dieses exklusiven Programms war? Das lest ihr in ausführlicher Form in unserem Logbuch.


    Wenn man in einer Stadt wie Hamburg lebt, vergisst man allzu leicht, wie privilegiert man sich fühlen darf. Wenn man jeden Tag an der Alster entlang radelt, in der Schanze seinen Kaffee trinkt und auf dem Kiez jeden Kneipenwirt beim Vornamen kennt, nimmt man diese wunderschöne Stadt nur allzu schnell als Selbstverständlichkeit war. Man schaut plötzlich nicht mehr nach links und rechts, richtet sich in seiner Komfortzone zwischen Eimsbüttel und Ottensen ein und verliert diese Stadt, obwohl sie direkt vor einem liegt, im wahrsten Sinne des Wortes aus den Augen. Man verliert den Überblick für das große Ganze und hört ohne Grund auf, Entdecker zu sein.

    Warum eigentlich? Eben diese Frage stellten sich vor einigen Jahren auch die kreativen Köpfe der Renaissance Hotels. Sie fanden keine zufriedenstellende Antwort und riefen daraufhin den „Global Day of Discovery“ ins Leben. Die Idee dahinter: Der 11. Juni wird an allen Standorten weltweit zum Tag des Entdeckens ernannt, bei dem Mitarbeiter und Gäste der Hotels auf Erkundungstrip durch die eigene Nachbarschaft gehen – ob auf der Suche nach einer gemütlichen Bar, in der man bislang nicht war, einer romantischen Bank in einem halb versteckten Park oder der perfekten Aussicht über die Dächer der Stadt.

    Und so durften auch wir vor wenigen Wochen gemeinsam mit der Crew vom Renaissance Hamburg Hotel auf Entdeckertour durch Hamburg gehen. Während in Chicago zeitgleich Robin Thicke die versteckten Vorzüge der Windy City anpries, machten wir uns auf, Hamburg auf bislang unentdeckte Art und Weise zu erleben. Unsere Route führte uns von der Neustadt durch St. Pauli, Altona und die Altstadt letzten Endes nach Hamm: Das Atelier einer dort ansässigen Künstlerin bot uns zum einen die perfekte Location, um die Seele baumeln zu lassen und zum anderen die Möglichkeit, unsere Fertigkeiten am Pinsel, die wir seit dem Kunst-Grundkurs in der 11. Klasse als vermisst gemeldet hatten, zu erproben. Weltklasse-Catering und direkter Weltklasse-Blick auf die Bille inklusive. 

    Die Abschließende Erkenntnis dieses besonderen Tages: Künstler werden wir in diesem Leben nicht mehr, dazu fehlt es an Talent. Den „Global Day of Discovery“ werden wir hingegen definitiv wieder begehen, schließlich wurde unser Entdeckergeist für die eigene Stadt (zum Glück) wieder geweckt!


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